Musikverein blickt zuversichtlich in die Zukunft | Generalversammlung 2026

Nach einem besonders ereignisreichen Jahr zog der Musikverein Ötigheim bei seiner Generalversammlung am Freitag, 6. März, in der Alten Schule eine in jeder Hinsicht positive Bilanz.
Bürgermeister Frank Kiefer würdigte das hohe Engagement des Musikvereins für das Zusammenleben in der Gemeinde. Er erinnerte an die Mitwirkung des Musikvereins bei den Volksschauspielen und an den Auftritt mit Startrompeter Walter Scholz bei dem einmaligen Trachtenfest im Tellplatz-Foyer. In einem Ort, der als „Landmusikort“ ausgezeichnet wurde, bestehe ein permanenter Wettbewerb zwischen den musikalisch engagierten Vereinen. Der Musikverein könne sich hier eindrucksvoll behaupten. Qualität, Quantität und Kontinuität seien die Stichworte, um das aktuell Erreichte zu beschreiben. Die Aufgabe für die Zukunft sei es, dieses hohe Niveau zu halten. Der Bürgermeister verband diesen Blick in die Zukunft mit der Ehrung der Gemeinde für Max Albanese, Clemens Kühn und Max Poddey, die erfolgreich an der Prüfung zum Jungmusiker-Leistungsabzeichen teilgenommen hatten.

Sowohl Vorstand Adrian Mazur, als auch Schriftführerin Larissa Horzel ließen die Highlights des vergangenen Jahres nochmal Revue passieren. Unter dem Motto „Raum – Klang – Musik“ glänzte das Hauptorchester im April in der Kirche St. Michael, die die Musikerinnen und Musiker als Konzertsaal mit einer besonderen Akustik glanzvoll zum Klingen brachten. Nach dem traditionellen Heggefescht im Mai stand den Sommer über der „Auftrittsmarathon“ bei den Volksschauspielen auf dem Programm. Das Hauptorchester wirkte bei allen Aufführungen des „Weißen Rössl“ auf der Freilichtbühne mit. Nach der Beteiligung beim Dorffest folgte das alljährliche Oktoberfest als Höhepunkt der Herbstsaison.
Dem Vorstandsbericht war zudem zu entnehmen, dass die Mitgliederzahl mit 536, davon 165 Aktive, stabil bleibt, während für das Hauptorchester vier Neue gewonnen werden konnten. Die erfolgreiche Teilnahme der drei jungen Musiker an der Prüfung zum Jungmusiker-Leistungsabzeichen wertete Mazur als weiteren Pluspunkt in der Entwicklung des Vereins, der auch Maren Kraus zu verdanken sei, die die Prüflinge in der Vorbereitung wiederum kompetent begleitete. Der Erfolg sei zudem ein Zeichen der verdienstvollen Jugendarbeit des Dreiergespanns mit Thorsten Kölmel, Mona Kühn und Jugenddirigentin Silke Kühn.
Adrian Mazur dankte auch seinen beiden Mit-Vorständen Sarah Kühbauch und Frank Krebs. Insbesondere würdigte er das zeitaufwändige Engagement von Frank Krebs für den Verein.

Maren Kraus und Bürgermeister Frank Kiefer (v.l.n.r.)
Kassenverwalter Philipp Ganz konnte von einem finanziellen Überschuss berichten, den der Verein dank der vielfältigen Aktivitäten im Berichtsjahr erzielt hat. Damit könne der Verein das Defizit aus dem Vorjahr ausgleichen und sei auch finanziell für die Zukunft gut aufgestellt. Die versammelten Mitglieder entlasteten den Kassenverwalter nach dem Bericht der Kassenprüferinnen, den Gudrun Rapp vorgetragen hatte, einstimmig. Ehrenvorsitzender Ralph Ganz konnte zudem die einstimmige Entlastung des Vorstands feststellen.
Die vier Neuzugänge im Hauptorchester, Daniela Hettel und Daniel Rempel (beide Saxophon), Jan Crha (Posaune) und Fabian Suszczewicz (Tuba) hieß Rebecca Ritsert als Sprecherin des Musikervorstands herzlich willkommen. Das dichte Programm des vergangenen Berichtsjahres schlug sich auch in der Zahl von 93 Proben und Auftritten nieder. Die „aktivsten“ Aktiven waren Bernd Schmidt mit 70, Sarah Kühbauch mit 67 und Richard Fortenbacher mit 63 Teilnahmen. Ihr Dank galt auch dem Dirigenten Mario Ströhm und den Vizedirigenten Silke Kühn, Dominic Appel und Philipp Ganz für ihr Engagement.
Zu einer langen Liste ist mittlerweile die Zahl an Musikerinnen und Musikern von außerhalb angewachsen: Max Albanese, Michaela Albanese, Julian Bader, Theresia Bäuerle, Jan Crha, Marco Dietrich, Carola Eichelberger, Marcel Fischer, Edeltrud Förderer, Lea Huth, Maren Kraus, Julia Kunkl, Sonja Kunkl, Werner Panz, Natalie Schmitt und Fabian Suszczewicz.

Für 25 Jahre passive Mitgliedschaft geehrt wurden Karl Dittmar, Werner Falk, Michael Horzel und Heinz Postels. Ehrungen für 40 Jahre erhielten Wolfgang Heck, Christian Poddey und Mathias Wild. Bereits seit 50 Jahren ist Kurt Tüg passives Mitglied beim Musikverein.
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